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Hier finden sie einige Informationen zum Thema Schafs- und Herdengesundheit - auch speziell zum Texelschaf!

Haltungsbedingungen

Das Texelschaf ist sehr robust und passt sich sehr gut den verschiedensten Haltungsbedingungen an. Sie finden es z.B. in Niederungen am Meer und dann hinauf  bis auf ca. 1300 m über N.N. in Schottland - wie auch bei der Sömmerung / Alpung  in der Schweiz und in Österreich oberhalb von 2000 m.

Da ich gegen eine Verhätschelung der Schafe bin, die ja bereits mit einem eigenen Pelzmantel zur Welt kommen - müssen meine Tiere auch mit widrigen Wetterverhältnissen klar kommen. Winterhärte und Widerstandsfähigkeit  müssen sie bei mir schon zeigen und erhalten im Gegenzug freie Bewegungsmöglichkeiten statt Stallenge: Sie bleiben so lange es eben geht auf der Weide und erhalten dort auch teilweise ihr Winterfutter. In der Regel sind sie ab der ersten oder zweiten Aprilwoche vollständig draußen und werden nicht über Nacht aufgestallt und zugefüttert. Sie sind dann auf der Weide und es gibt dort keinen Lämmerschlupf.

Die erste Wurmkur erhalten meine Lämmer erst mit ca. 3 Monaten. Lämmer und Schafe werden diskontinuierlich und auf keinen Fall nach "Drench and Move" behandelt um möglichen Resistenzen keinen Vorschub zu leisten. Später hierzu einmal mehr. Leberegel sind bisher in meinen Bestand nicht aufgetreten.

Die Mutterschafe und Böcke werden regelmäßig einmal jährlich gegen Pasteurellen (Schafrotz), Clostridien, Breinieren und Tetanus geimpft. Eine Impfung gegen Moderhinke erfolgt nicht - der Bestand ist moderhinkefrei.

Der Geburtsverlauf und gegebenenfalls aufgetretene Schwierigkeiten (gut über 80% meiner Tiere lammen ohne jegliche Hilfe), das Mutterverhalten und auch die Lämmeraktivität wie die Vitalität und das Säugeverhalten werden erfasst und dokumentiert. Alle geborenen Lämmer werden gewogen (Geburtsgewichterfassung) und auf Erbkrankheiten wie Entropium (Rolllider) untersucht. Dies fließt in die Beurteilung des Gesundheitszuchtwertes meiner Stammböcke mit ein.

Auch Scheidenvorfälle (Prolapsus vaginae) als Anzeichen einer Stoffwechselstörung des Bindegewebes sollen hier nicht unerwähnt bleiben. Nach konsequenter Merzung und 8 Jahren ohne Vorkommnisse habe ich in 2014 wieder welche gehabt. Eine Erklärung außerhalb der üblichen (wie Fütterung, Mineralstoffversorgung, Mehrlingsträchtigkeit) habe ich hierfür leider nicht!

Die Eutergesundheit ist sicher noch ein wichtiger Aspekt, der definitiv auch eine erbliche Komponente hat wie ich selbst nach dem Einsatz eines Bockes feststellen musste.

Gesundheitsstatus der Herde

Maedi Visna Maediunverdächtig seit 2006
MV akkrediert / accredited
BTV / Blauzungenkrankheit Kompletter Bestand zuletzt geimpft in 2011
Scrapieresistenz Traberkrankheit ARR/ARR G1 ca. 80% der Herde
Blindfaktor Mikrophthalmie (MO) Alle Deckböcke und Schafe sind MOF G/G I-scan clear!
Bei allen Tieres des Bestandes wurde der MO-Status ermittelt. Es wurde nur 1 Genträger (bei einem zugekauften Tier) gefunden, der sich nicht mehr im Bestand befindet.

 Sofern sie mehr über die genannten Krankheiten erfahren möchten, klicken sie einfach auf die gekennzeichneten Links!

Hier können sie das pdf  Fragebogen Sommerekzem aufrufen, zum online ausfüllen zuvor in einem Reader öffnen und dann abschicken oder auch ausdrucken, ausfüllen und dann zusenden oder faxen. Eine Erläuterung zu dieser allergischen Hautentzündung befindet sich auf der Seite 2 mit zwei anschaulichen Fotos.

 

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Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webm@texelschaf.de oder tragen Sie sich ins Gästebuch ein!
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