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Stallplaketten und Auszeichnungen über dem Scheunentor

Seit 1979 werden Texelschafe mit wechselndem Engagement gezüchtet. Seit einigen Jahren bin ich nun wieder voll dabei. Natürlich wurden auch einige Erfolge (wie man auch oben auf dem Bild sehen kann) erzielt, auf die ich hier im einzelnen nicht näher eingehen möchte. Nur einige sollen dennoch erwähnt werden: So wurde auf einer Herbstauktion in Krefeld ein Lammbock verkauft, der ein Jahr später in Husum erneut zur Versteigerung kam und sich dort gegen ca. 300 Böcke als Siegerbock und Rassesieger behaupten konnte. Das konnte in 2004 noch einmal wiederholt werden. Auch konnten die Böcke dort als Jährlingsböcke zwischen 135 und 147 kg erreichen.

Da ich immer ein großer Fan ausgezeichneter Bemuskelung und vor allen Dingen der Keule bin,  habe ich auch öfter den Bock mit der besten Bemuskelung (Keule) auf der Auktion in Krefeld gestellt. Nun ganz neu seit 2006: Der Bock mit dem besten Ultraschallergebnis aus dem gesamten Zuchtgebiet Nordrheinwestfalen mit 39,9 mm Muskeldicke und nur 4,9 mm Fettauflage bei 39 kg Lebendgewicht! Auch in 2007 sticht ein Mutterlamm mit 39,5 mm Muskel und 3,3 mm Fettauflage bei einem 102 Tage-Gewicht von 46 kg hervor!

Nach einigen Jahren wo ich nicht so intensiv züchterisch gearbeitet hatte wurde bereits in 2001 mit der Genotypisierung und mit dem Einsatz von Baron (ARR/ARR G1) der Umstieg auf G1-Tiere eingeläutet. Wobei von mir eine sanfte Vorgehensweise praktiziert wird, d.h. es wird auch mit  züchterisch hochwertigen Tieren - die nicht G1 sind - durchaus weiter gezüchtet. So kam es auch noch zum Einsatz von Viktor (G2) der erfreulicher Weise deutlich mehr Mutterlämmer produzierte.  Mittlerweile ist die Bedeutung der Scrapieresistenzzucht durch die atypische Scrapie deutlich gesunken.

Mehr Bedeutung für die Texelzucht hatte aus meiner Sicht die Mikrophthalmie  die ich bereits vor dem Aufkommen von Testverfahren im Blick hatte. Von Anfang an war ich Verfechter der Untersuchung der Stammböcke auf diese Erbkrankheit. Wie sich dann herausstellte waren große und bedeutende Zuchten, die Gegner einer Untersuchung waren, sehr stark mit diesen Genen frequentiert. Da Thema ist aber zwischenzeitlich durch, da in NRW gekörte Böcke mikrophthalmiefrei (G/G) sein müssen.

Wichtig waren auch in 2006 die Erfahrungen mit zwei größeren Exportaufträgen in die Schweiz mit Jungschafen, Mutterlämmern und Böcken (insgesamt 58 Tiere). Sie konnten erfolgreich und zur vollen Zufriedenheit der Käufer abgewickelt werden - auch dank freundlicher Unterstützung einiger Züchterkollegen.

Gänzlich neu war hingegen in 2006 der durch die Blauzungenkrankheit bedingte Ausfall der Herbstauktionen. Ein nach eigener Einschätzung hervorragender Bockjahrgang  musste leider wegen der Blauzungenkrankheit ohne Auktion, teilweise unter Transportauflagen und -beschränkungen, vermarktet werden.

Als Freund außergewöhnlicher Bemuskelung bin ich auf der Suche nach dem richtigen Bock schon mehrere Male in Frankreich gewesen und zuletzt auch in 2013 in England. Die Einstellung und die Herangehensweise der Züchter in Großbritannien hat mich tief beeindruckt und konsequenter Weise habe ich dort auch meinen "Muskelmacher" Rolls Royce gekauft. Dieser bringt gerade die unten aufgeführten Tugenden in perfekter Weise mit!

Wichtigste Eigenschaften eines Texelschafes oder Texelbockes:

  • Hervorragende Bemuskelung
  • Hohe Tageszunahmen und geringe Verfettung
  • Hohe Ausschlachtung bei hohem Fleischanteil

 


 

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