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Allgemeines

Die BLUP Zuchtwertschätzungsergebnisse der serv.it  Ovicap sind seit 08.07.14 für online geschaltete Mitglieder einsehbar und es kann seit dem 28.07.14 auch nach anderen Herdbuchtieren durch Eingabe der Herdbuchnummer recherchiert werden!

Soweit verfügbar sind bei meinen Deckböcken und in der Ahnengalerie die Werte der neuen Ovicap Zuchtwertschätzung 2014 angegeben. Bei manchen züchterisch hoch angesehenen und auch hoch gehandelten Böcken von Kollegen sind sicher für manchen überraschende Ergebnisse herausgekommen. Ich wurde hingegen sehr positiv überrascht von Perseus der hervorragend abgeschnitten hat. Rolls Royce wird erst beim nächsten ZWS-Lauf im Juni mit allen Nachkommen von 2014 (38) und 2015 auch nach Ovicap ein sehr gutes Resultat liefern. Sensationell ist das von allen Rolls Royce Nachkommen 29 Tiere in 2014 im Herdbuch gelandet sind!

Die Listen der geprüften Lämmer nach der alten ZWS von NRW finden sie hier:

 ELP-Feld 2014    ELP-Feld 2015

Die Berichte und Artikel in der Zeitschrift Schafzucht zum Großversuch der Universität Hohenheim Zur speziellen Kombinationseignung reißen nicht ab. Ich hoffe die meisten Leser merken anhand etlicher Hervorhebungen, Betonungen und abschließender Bemerkungen, dass man das Merinolandschaf (MLS) schon als positiv gesehen wissen will. Wann immer es positiv heraussticht wird dies noch einmal extra betont und wenn es definitiv das meiste Nierenfett hat wird mit dem statistischen Mittel "adjustierter Mittelwert" die Reihenfolge komplett verändert. Auch wenn das MLS mit Abstand die kleinste Kotelettfläche hat ist das kein Drama. Aber wenn bei der sensorischen Qualität zwei Kreuzungen noch unter den reinen Merinos liegen, dann lassen sich im Umkehrschluss damit keine gute Fleischqualitäten produzieren - obwohl eine objektive Grenze dafür nicht zu existieren scheint! Auch bei den Klassifizierungen der Schlachtkörper nach dem EUROP-System gibt es sehr fragwürdige Ergebnisse, die nachdenklich machen, denn scheinbar kann man mit einer Merinolandschafmuttergrundlage keine E und U Lämmer produzieren: Im Durchschnitt wird noch nicht einmal R erreicht! Diese Ergebnisse wurden allerdings nicht veröffentlicht; sie stehen aber in der Doktorarbeit.  Mir liegt die Promotion (Doktorarbeit) hierzu vor und das Texel schneidet auch im Resümee recht gut ab. Wer will, kann sich eine eigene Meinung bilden und einmal genau hinsehen (Tipp: Rohtabellen ansehen!):

http://opus.uni-hohenheim.de/frontdoor.php?source_opus=967&la=de

Das Thema des Jahres 2013 waren bei den Texelschafzüchtern wohl die unterschiedlichen Maedibestimmungen der einzelnen Bundesländer; insbesondere da Niedersachsen nun die Möglichkeit bietet alle zwei Jahre zu untersuchen. Die diversen unterschiedlichen Regelungen mit verschiedenen Überwachungsverantwortlichen sind sicher auch für die Züchter keine schöne Situation - aber wenn diese gegenseitig anerkannt werden ist das Dilemma erträglich. Da auch bundesweit - wie in zahlreichen Jahren davor - noch immer kein positiver Fall aufgetreten zu sein scheint, war es viel heiße Luft um nichts. Allerdings schien es in NRW auch einige Ängste zu geben und/oder Bestrebungen die Einfuhr "frischen Blutes"  - wie diese Züchter sagen - zu erschweren, dies betraf insbesondere die Länder Frankreich und Großbritannien. Insgesamt sollte nicht vergessen werden, dass in Deutschland die wenigen maediunverdächtigen Herdbuchbetriebe vorbildlich sind  - aber dennoch exotische Ausnahmen bilden. Dies sehe ich insbesondere bei Ausstellungen als ein langfristiges Problem dar, weil die Texel dort dann im Rassereigen nicht auftauchen und ihre Vorteile leider nicht aufzeigen können.

Eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit (BTV) ist nun seit 2011 freiwillig. Ich habe allerdings erst in 2012 meinen Bestand nicht mehr impfen lassen. Gott sei Dank ist auch das Vorkommen des Schmallenbergvirus verebbt.


Betriebliches

Die Herdbuchaufnahme der Zuchtlämmer ist abgeschlossen. Es wurden insgesamt 14 Töchter von Rolls Royce eingetragen. Hierbei wurde 3 mal die Note 9 in der Bemuskelung, 2 mal die 9 in der Wolle und einmal die 9 in der Äußeren Erscheinung vergeben. Die Gruppe macht einen ausgezeichneten Eindruck: Ein sehr guter Jahrgang!

Die Ultraschallleistungsprüfung 2014 wurde mit einigen Schallrekorden abgeschlossen!
Dies betrifft zum einen die Anzahl geprüfter Lämmer: 38 Lämmer von Rolls Royce und 1 Sohn von Advant sind geprüft worden. Insgesamt wurde dabei 13 mal die Höchstnote 9 in der Bemuskelung vergeben - das entspricht etwa einem Drittel der geprüften Lämmer! Ein selektives Schallen der Besten - wie es einige der Kollegen machen - war es definitiv nicht, da insgesamt 74,51% der Lämmer  von Rolls Royce (die im April geborenen und bereits verkauften Lammböcke (3) waren nicht dabei) geprüft wurden. Nach Berechnungen der Landwirtschaftskammer NRW wurde der bisher höchste Betriebsdurchschnitt  bei einer Tageszunahme von 436 g erreicht! Schier unglaublich was den geringen Kraftfuttereinsatz in diesem Jahr von ca. 300 g /Tier und Tag (und das erst ab dem 16. April) betrifft! Rolls Royce hat damit die vorliegende britische Zuchtwertschätzung voll bestätigt und zählt zweifelsohne auch in Deutschland zu den besten Vererbern.

 Hier finden sie die komplette Zuchtwertschätzung im Detail: Eigenleistungprüfung Feld 2014. Bitte beachten dass dies eine betriebinterne Zuchtwertschätzung ist. Wer will und kann kommt über seinen Ovicap-Zugang für die am 16.06.14 geprüften Tiere (waren im ZWS-Lauf dabei) auch an die BLUP-Zuchtwerte!

Das Jahr 2014 ist geprägt durch anhaltend gute Bodenfeuchte. So haben einige Schafe gar keinen Stall gesehen und sind mit ihren auf der Weide geborenen Lämmern draußen geblieben. Nach einer guten Startfruchtbarkeit (183%)  fiel die Fruchtbarkeit bei den Altschafen rapide ab auf 160%; während die Jährlinge in aller Regel Zwillinge zur Welt brachten und 175% erreichten. Dagegen halten sich die Lämmerverluste mit 6,49% sehr gering.

Da die Altschafe fast alle von Rolls Royce gedeckt wurden ergibt sich ein relativ einheitliches Bild der Lämmer: Sie zeigen eine sehr gute Länge bei einer enormen Breite und einer extremen Bemuskelung an Brust, Keule und Rücken.

Die Genotypisierung und die Feststellung des MO-Status der Schafe wurde in 2012 abgeschlossen. Da ich immer noch einige gute Schafe mit G2 Status habe, müssen immer noch einige Lämmer genotypisiert werden um den Scrapiegenotyp festzustellen.


Termine, Schauen, Lehrgänge und Veranstaltungen 2014

Dag van het Schaap Tier- und Technikausstellung am 31. Mai 2014 in den Niederlanden.
Hippisch Centrum Ermelo De Beek 125, 3852 PL Ermelo. Öffnungszeiten: 09.00 -16.30 Uhr

 Nordrheinwestfälische Schaftage und Auktion Maediunverdächtige Milch- und Texelschafe sowie Dorper
 
19. und 20. August 2014 Landwirtschaftszentrum Haus Düsse, Bad Sassendorf
Auftrieb der Texelböcke 19.08.2014 13.00 - 14.30 ab 15.00 Uhr Körung.
Am Folgetag Wollannahme und Fachvorträge:
             09.00 Uhr Prämierungen
            14.00 Uhr Auktionsbeginn

Große Herbstauktion  in Krefeld am 30. August 2014 in Krefeld Niederrheinhalle Zufahrt über Kleinewefener Straße. Texelschaf, Ostfriesisches Milchschaf, Schwarzköpfiges und Blauköpfiges Fleischschaf,  Suffolk und Landschafrassen. Auftrieb: 7.00 - 8.00 Uhr dann Körung und Prämierung Auktionsbeginn: 13.00 Uhr

Auktionskataloge unter 05251/32561, 0228/7032525 oder schafzuchtverband@lwk.nrw.de oder zum Download ca. 14 Tage vor Auktionsbeginn unter www.schafzucht-nrw.de


Saisonales

Der überwiegend mit guter Bodenfeuchte gesegnete Sommer führt mit dem goldenen nassen Herbst zu ernormen Grünlandaufwuchs der aktuell noch sehr gut genutzt werden kann. So waren die Schafe sehr lange draußen, etliche sind nur kurz, einige sogar gar nicht im Stall gewesen!. Der Frühjahr zeigt sich warm mit wenig Niederschlag aber mit gutem Futterwachstum von der angenehmen Seite.

Die Ablammzeit ist  nun beendet und  mit 160% leistungsmäßig nicht befriedigend - aber dies ist wohl auch bei einigen Züchterkollegen dieses Jahr ähnlich gelaufen.


Pressenotizen Gerd Dumke

In Vorbereitung.

  • Titel, Publikation, Datum
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